Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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FAQ: Feldenkrais-Methode

„ Kann die Feldenkrais-Methode medizinische Anwendungen ersetzen ?“
Nein, die Feldenkrais-Methode versteht sich ursprünglich als Lernmethode, die jedoch einen therapeutischen Nutzen haben kann.
Als zertifizierte und langjährig tätige Feldenkrais-Lehrer verstehen wir uns nicht als Konkurrenz zu anderen Methoden oder Therapieanwendungen. Insbesondere stellen wir schulmedizinische Weisungen nicht in Frage, allerdings wird die Feldenkrais-Methode als ein Verfahren zur Regulierung körperlicher und seelischer Belastungen als außerordentlich geeignet bewertet.
„Gruppenstunden oder Einzelstunden - was ist geeigneter für mich ?“
Bei akuten Schmerzzuständen sind Gruppenstunden nicht geeignet.
Soweit Sie unter schmerzhaften Bewegungseinschränkungen leiden oder für ihre persönlichen Bedürfnisse Hilfestellungen benötigen, sind Lösungswege über Einzelstunden im Rahmen einer therapeutischen Maßnahme empfehlenswert.
„Was ist besser: Pilates, Yoga oder Feldenkrais ?“

Gerne wird nach vergleichen oder Bewertungen zwischen diesen Methoden gesucht.
Wir gehen davon aus, dass Kursleiter für Pilates sowie Yoga ihre Methoden untereinander, als auch von der Feldenkrais-Methode positiv abgrenzen können.
Ungeachtet der möglichen zu erzielenden Gemeinsamkeiten, sollte in der Ausübung unterschieden werden:

Pilates : „…ein Körpertraining, in dem vor allem die tief liegenden, kleinen, aber meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen sollen. Das Training schließt Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung ein. Stärkung, muskuläres Training und Verbesserung der Fitness, Ausdauer und Leistungsfähigkeit sind Ziel dieser Methode.“

Yoga : „…die 8 ursprünglichen Übungswege beinhalten bspw. Sitz- und Körperhaltungen, Atemlenkung, Meditation, Eins-Sein und führt zur Rückgewinnung des inneren und äußeren Gleichgewicht. Höchste Ziele des Yoga sind Klarheit des Geistes und Selbstbestimmung. Die Yoga-Übenden werden sich zunehmend der spirituellen Dimension ihres Lebens bewusst. Daraus resultiert ein achtsamer Umgang mit sich selbst, mit den Mitmenschen und mit der natürlichen Umwelt.“

Feldenkrais: „… beinhaltet ein ausgereiftes, gesundheitsförderndes Lern- und Bewegungssystem. Lernen verändert das Gehirn. Über achtsame und bewusste Ausführung von Bewegungen führt dies automatisch zu einer neuen Handlungsqualität. Diese Methode befasst sich mit den Verknüpfungen zwischen unseren Nervensystem, unseren Gewohnheiten und unseren vorhandenen Potenzialen.“
Die Anwendung einer dieser Methoden schließt die Andere nicht aus - kann den einzelnen Erfahrungswert sogar bereichern - der einfachste Weg ist, es einfach mal auszuprobieren.

„Gibt es Feldenkrais auch für Babys ?“
Die Feldenkrais-Methode bildet die Grundlage der Child`Space - Dr. Chava Shelhav-Method - die explizit für Säuglinge, Babys und Kleinstkinder entwickelt ist. Hier steht die Frühförderung als Unterstützung für Gesunde, als auch beeinträchtigte „kleine Klienten“ im Vordergrund. Patrick Bruseberg ist zertifizierter Child`Space Pädagoge.
„Was muss ich zum Kurs mitbringen ?“

Neugierde, die Bereitschaft etwas neues auszuprobieren reichen vollkommen aus.
Unsere hellen klimatisierten Seminarräume sind mit Matten und Decken ausgestattet.

„Muss ich mich für die Kursteilnahme umziehen ?“
Eine besondere Bekleidung ist nicht notwendig, kommen Sie einfach in bequemer Alltagskleidung.
„Bauen die Gruppenstunden aufeinander auf ?“
Die einzelnen Kurseinheiten sind in sich abgeschlossen. Jede beinhaltet eine bestimmte Art von Bewegungsablauf bzw. Bewegungsorganisation.
Sollte man eine Kurseinheit verpassen, kann man an den folgenden Einheiten ohne bedenken wieder anknüpfen. Letztendlich sind alle Kurseinheiten „irgendwie miteinander verbunden“, denn sie alle haben mit bewegen, spüren, denken und handeln zu tun.
„Was kann ich von einer Kursteilnahme erwarten ?“
Sie lernen Möglichkeiten kennen, sich besser zu spüren und wahrzunehmen.
Für alltägliche Bewegungen wie sitzen, aufrichten, stehen, bücken und gehen einfachere, neue Wege zu entdecken und wieder Freude an Bewegung zu haben.
„Warum sind die Bewegungen bei der Feldenkrais-Methode so langsam?“
Damit es Ihnen leichter fällt, aufmerksam zu beobachten und zu spüren, wie sie etwas machen. Zusammenhänge zwischen der emotionalen und körperlichen Ebene werden damit deutlicher, und von Ihnen Selbst beeinflussbar. Im Mittelpunkt der Methode steht nicht die Bewegung alleine, sondern auch damit verbundene Gedanken, Gefühle und der Rhythmus Ihrer Atmung. In schnellen Bewegungsabläufen verflüchtigt sich die Aufmerksamkeit dieser vielfältigen Zusammenhänge.
The Feldenkrais Method of Somatic Education (FAQ in Englisch)

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Get your hands on:

The Feldenkrais® Educational Foundation of North America and
the FELDENKRAIS GUILD® of North America

„Gibt es bei Feldenkrais eigentlich eine Qualitätssicherung ?“
Ja. Der Feldenkrais-Verband Deutschland e.V. - gegründet 1985 - ist Mitglied im internationalen Dachverband, der Internationalen Feldenkrais Föderation (IFF). Die Ausbildung zum lizenzierten Feldenkrais-Lehrer/In unterliegt internationalen Standards.
Der Erhalt dieser Lizenz setzt regelmäßige Fortbildungen nach festgelegten Kriterien voraus, und muss alle 2 Jahre erneuert werden. Die ethischen Richtlinien des Berufs- verbandes sind bindend für alle Mitglieder.
„Wie gehen Sie mit Teilnehmer - Fehlzeiten um ?“
Unsere Kurse sind auf insgesamt 6 Kurseinheiten á 90 min. ausgelegt.
Wenn Sie spontan zum Kurstag fehlen, ist das für Sie bedauerlich. Wir bieten Ihnen gerne an,dann jemandem aus Ihrem Freundes- oder Familienkreis eine Freude bereiten, und als Ihre/n ErsatzteilnehmerIn an Ihrer Stelle teilnehmen lassen. Fehlzeiten können weder gutgeschrieben noch erstattet werden.
„Gibt es bei der Feldenkrais-Methode Kontraindikationen ?“
Ja, neben akuten Schmerzen gelten akute Wirbelsäulensyndrome, fiebrige Erkrankungen, übertragbare Infektionserkrankungen, internistische Erkrankungen wie schwere Herzrhythmusstörungen, schwere koronare Herzerkrankung, Alkohol- und Suchterkrankungen, neurologische Syndrome und Psychosen als Ausschlusskriterium.
Hierbei wird eine Kursteilnahme nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt empfohlen. Grundsätzlich erfolgen Kursteilnahmen in eigener Verantwortung.
Die Kontraindikationen beziehen sich, ausgenommen übertragbarer Erkrankungen, nicht auf Einzelstunden im therapeutischen Rahmen.
„Gibt es ein Mindestalter oder eine Altersbegrenzung ?“
Nein, denn Lernfähigkeit und das Streben nach Verbesserung ist eine natürliche Eigenschaft des menschlichen Nervensystems, und damit altersunabhängig.
Gerne sind wir dem Wunsch einiger Teilnehmer gefolgt, auch einen Seniorenkurs anzubieten. Einzelstunden können vom Säugling bis ins hohe Alter wahrgenommen werden.

FAQ: Heilpraktikerausbildung

„Gibt es eine Anwesenheitspflicht?“

In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie anwesend sein; da es Ihr lernen faktisch unterstützen und fördern wird. Wir bieten einen "Frontalunterricht", der die Zusammenhänge und möglichen Verknüpfungen aufzeigt  - dieser fachlich und pädagogisch wichtige Aspekt fehlt natürlich, wenn Sie nicht am Unterricht selbst teilnehmen. 
Kurzweilige Ausnahmen wie Krankheits- Urlaubs- o.a. bedingte Ausfälle sind fachlich leicht aufarbeiten, zumal wir unseren Teilnehmern zeitnah die Inhaltsangaben per E-Mail, bzw. Lehrskripte auf dem Postweg, senden. Bei längerfristigen Fehlzeiten empfehlen wir, Lücken mit Einzelstunden zu überbrücken.

„Was hat es mit Ihren DD-Seminaren auf sich? Muss man daran teilnehmen?“

Diese in den Ausbildungszeitraum integrierte Prüfungsvorbereitung erspart Ihnen die prüfungsrelevante Differenzialdiagnose zeitaufwendig aus Ihren eigenen Unterlagen und Mitschriften auszuarbeiten. Damit sparen Sie Lernzeit und aufwendige zusätzliche Schreibarbeit. Sie erhalten hier ein entsprechendes Lernskript; es ist auf ein gezieltes vertiefen der Inhalte ausgelegt, sowie sich in Ruhe auf die Prüfungsinhalte vorzubereiten.

“Welche Voraussetzungen braucht man für Ihre Schule?“

Sie sollten mindestens 21 Jahre alt sein, da die Zulassung als HeilpraktikerIn erst mit dem 25 Lebensjahr erfolgen kann, und mindestens einen Hauptschulabschluss besitzen. Ein medizinisch orientierter Grundberuf ist keine Voraussetzung.

„Kann man Ihre Ausbildung unterbrechen, bzw. wie sind die Kündigungszeiten?“

Eine Ausbildung zu unterbrechen ist eine weittragende Entscheidung. Auf der einen Seite können wirtschaftliche Faktoren Beweggründe sein; andererseits eröffnet die bestandene Heilpraktikerüberprüfung eine Vielfalt neuer beruflicher Perspektiven !
Sie sollten überdenken,dass jeder "verpasste" Monat letzendlich an die Gesamtzeit hinten drangehangen und damit auch Kosten verursachen wird; oder Inhalte gar parallel aufgearbeitet werden müssen... Das kann zu einer größeren Belastung werden, als dabei zu bleiben. Wichtig ist, die richtigen Prioritäten zu setzen; gerne beraten wir Sie und helfen weiter !
Eine Kündigung kann nachweislich jeweils 6 Wochen zum Quartalsende in Schriftform erfolgen.

„Sind Ihre Dozenten alle Heilpraktiker?“

Ja. Mit im Durchschnitt mindest. 8 jähriger Praxiserfahrung und Zusatzqualifikationen in ihren jeweiligen Fachbereichen.

„Was kostet die Amtarztprüfung und wie oft darf man sie wiederholen?“

Die Kosten belaufen sich auf derzeit insges. € 482 (schriftl. + mündl. Überprüfungsgebühr € 210 + € 90; Urkundsgebühr € 52 plus Beisitzerkosten) bei dem Gesundheitsamt Wuppertal. Ein Rücktritt bzw.Terminverschiebung lösen außerdem € 40 an zusätzlicher Bearbeitungsgebühr aus.
Eine gesetzliche Einschränkung hinsichtlich einer Überprüfungswiederholung liegt uns nicht vor; bei wiederholten „Fehltritten“ sollte insbesondere Ihre pädagogische Leitung, ggfls. auch der Amtsarzt von Ihnen angesprochen werden.

„Wie oft im Jahr ist die gesetzlich vorgeschriebene Amtsarztüberprüfung?“

Die Amtsarztüberprüfung findet zwei Mal jährlich, im März und Oktober, statt. Sie ist zentralisiert, daher ist der theoretische (erste) Teil in jedem Gesundheitsamt eines Bundeslandes gleich. Eine vorherige Anmeldung zur Überprüfungsteilnahme ist dort erforderlich, sowie die Vorlagen eines aktuellen Gesundheitsattests und ein polizeiliches Führungszeugnis.

„Wie erlangt man letztendlich die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde?“

Der Gesetzgeber schreibt Überprüfungen durch das Gesundheitsamt vor dem Amtsarzt vor.
Man unterscheidet einen theoretischen Teil (Multiple Choise Verfahren), dem sich bei Bestehen Ihr individueller Überprüfungstermin anschließt. Dieser besteht aus aktiver Wissensabfrage, Differenzialdiagnose, Anamnese und Fallstellung sowie praktischen Übungsteilen bzw. der möglichen Untersuchungsmethoden; zwecks amtsärztlicher Feststellung, dass Sie keine Gefahr für die Volksgesundheit sind.

„Wann gibt es Ferien ?“

Unterrichtsfreie Zeiten orientieren sich an die Schulferien NRW mit 6 bis max. 8 Wochen/Jahr. Grundsätzlich gibt es: 1 Woche Osterferien, 2 Wochen Sommerferien, 2 Wochen Weihnachtsferien; 1 Woche Herbstferien wird i.d.R. Sommer oder Weihnachten einbezogen. Fallen Feiertage im lfd. Jahr auf einen Unterrichtstag, wird ein Ersatztag angeboten.

„Kann man bei Ihnen auch den „Kleinen Heilpraktiker“ machen ?“

Nein. Die reine Ausbildung zum „Heilpraktiker Psychotherapie“ ist in seiner Zulassung auf rein psychotherapeutische Maßnahmen begrenzt, d.h. jede Therapieform, bei der Sie mit dem Patienten in unmittelbaren Kontakt/ körperliche Berührung kommen, sind nicht erlaubt.

Diese und andere Einschränkungen entsprechen nicht unserem ganzheitlichen Ausbildungskonzept; welches die grundlegenden Berechtigungen des „Kleinen Heilpraktiker“ letztendlich umfasst.

„Gibt es eine Quereinstiegsmöglichkeit in das laufende Fachthema ?“
Ja. Soweit Sie über fachspezifische Grundkenntnisse verfügen, können Sie auch „Quer“ in ein laufendes Thema einsteigen. Zum Einstiegsmonat stellen wir Ihnen das aktuelle Unterrichtsmaterial dann auch gerne zur Verfügung. Teilnahmevoraussetzung ist ein Vorgespräch mit der Kursleitung, sowie an einen Unterrichtstag teilgenommen zu haben.
„Gibt es Abend- oder Wochenendkurse ?"

Es gibt wahlweise einen fortlaufenden Vormittagsunterricht (Donnerstags) und einen Abendunterricht (Mittwochs) zur Heilpraktikerausbildung. An vereinzelten Samstagen (12 über den ges. Ausbildungszeitraum) bieten wir in Ergänzung zur Ausbildung bereits Prüfungsvorbereitungsseminare für unsere Teilnehmer an, sowie im Rahmen der Fortbildung in Therapieverfahren bspw. Kinesiologie, Homöopathie, Injektionstechniken, an Wochenenden (Sa./So.).

„Gibt es interne Prüfungen innerhalb der Ausbildung?“

Zu jedem Fach werden im Zuge des Unterrichts Wissensfragen gestellt; teilweise in direkter Ansprache, teilweise in schriftlicher Form. Zweimaljährlich wird eine schriftliche Überprüfungssimulation angeboten.

„Braucht man für die Teilnahme eine medizinische Vorbildung ?“

Nein, unsere Lehrskripte und Unterrichtsinhalte sind konzipiert für Teilnehmer ohne medizinische Vorbildung; Teilnehmer mit Vorkenntnissen profitieren ebenfalls von unserer Pädagogik.

„Wie groß sind Ihre Klassen?“

Wir unterrichten grundsätzlich nur in kleinen Klassenverbänden mit 6 - max. 8 Teilnehmern, sodass jeder Teilnehmer gesehen und gehört werden kann, sowie bei praktischen Übungen ausreichend Zeit und eine gute Qualität erzielt werden kann.

In den praktischen Fortbildungskursen gibt es Gruppen von 8 - max. 12 Teilnehmer.

„Kann die Ausbildung verkürzt werden ?“
Soweit Sie sich für eine Ausbildungsverkürzung mit unserer Unterstützung entscheiden, werden wir gemeinsam individuelle Strategien und Lösungen, wie bspw. über Einzelunterricht, finden.
„Gibt es einen staatlichen Zuschuss ?“

Prüfen Sie bitte die Möglichkeit, einen Bildungsscheck des Landes NRW in Anspruch zu nehmen; wir akzeptieren eine entsprechende Vorlage zu den Ausbildungen.

„Wie setzen sich Ausbildungszeiten bei Ihrem Lehrkonzept zusammen?"
Die Ausbildung beginnt mit Ihrem Einstiegstag, läuft über einen Ausbildungszeitraum von voraussichtlich 24 Monaten plus unterrichtsfreier Zeiträume 6 - max. 8 Wochen/Jahr, und endet i.d.R. automatisch zum Monatsende der endgültigen Erlaubniserteilung durch das Gesundheitsamt.

Ein Beispiel: Ausbildungseinstieg am 04.Juli 2007 -  Sie nehmen erfolgreich an der schriftlichen Überprüfung durch das Gesundheitsamt am 14.Okt.2009 teil, Ihr durch das Gesundheitsamt (GA) mitgeteilter persönlicher Einzelüberprüfungstermin findet am 17.Nov.2009 erfolgreich statt - die Ausbildungsvereinbarung endet somit zum 30.Nov.2009.

Soweit die Einzelprüfung durch das GA für Dezember 2009 oder Januar 2010 terminiert sein sollte, läuft die Ausbildungsvereinbarung entsprechend weiter; hierbei bieten wir unseren Teilnehmern ab dem Zeitpunkt, wo sich der Unterrichtsinhalt wiederholt, einen reduzierten monatl. Betrag an. Dies gilt auch für die Teilnehmer, die ihren Überprüfungstermin „schieben“ (bspw. anstatt im Okt.09 „erst“ im März 2010 zur schriftl. Kenntnisüberprüfung zu gehen).

Selbstverständlich kann man das Ausbildungsverhältnis auch durch Kündigung vorzeitig beenden.

„Gibt es Skripte zum Unterricht?“

Ja. Unsere Lehrskripte zählen zu den Ausbildungsgrundlagen und umfassen grundsätzlich die anatomischen und physiologischen Grundlagen des jeweiligen Organssystems, sie unterliegen unserem Copyright.

„Wann beginnen bei Ihnen Ausbildungen ?“

Unsere Ausbildungen sind fortlaufend, und ermöglichen damit jeweils vor Beginn eines neuen Fachthemenblockes einen Einstieg. Hierzu bieten wir Interessenten jederzeit die kostenfreie Teilnahme an einen unverbindlichen Probeunterricht sowie ein persönliches Gespräch mit der Kursleitung, um einen für Sie optimalen und kurzfristigen Ausbildungsbeginn abzustimmen.

„Welchen Einfluss hat man auf den mündlichen Überprüfungstermin ?“
Eigentlich keinen. Der Termin wird, nach erfolgreich bestandener schriftliche Überprüfung (März/Okt.) durch das Gesundheitsamt festgelegt. Er ist u.a. abhängig von der Anzahl der Teilnehmer. Sollte man den Termin aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen können, ist einärztliches Attest beizubringen und das GA unmittelbar telefonisch zu informieren; und ein neuer Termin zu erfragen.
„Wie viele Stunden muss man am Tag noch lernen?“

Das ist von verschiedenen Faktoren abhängig: ihrem Interesse, ihrer Intension, ihr Lerntyp, ihr Grundwissen / Grundberuf. Je präsenter man im Unterricht ist, desto weniger muss nachgearbeitet werden, jedoch muss grundsätzlich der „alte Stoff“ präsent bleiben… daher rechnen Sie mit 3 -5 Stunden pro Woche.

„Darf man sich nach der Amtsarztprüfung selbständig machen?“

Ein Ziel der Ausbildung ist, dass man im Anschluss an die Zulassung selbstständig, eigenverantwortlich, therapeutisch arbeiten kann.
Hierüber sind bei Aufnahme der Tätigkeit das zuständige Gesundheitsamt, Finanzamt, die Berufsgenossenschaft schriftlich zu informieren, sowie eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen. Es empfiehlt sich die Zugehörigkeit bei einen  Berufsverband.

Sollten Sie in einen Arbeits- bzw. Angestelltenverhältnis stehen, benötigen Sie ggfls. die Zustimmung Ihres Arbeitgebers, wenn Sie sich neben Ihrer dortigen Tätigkeit zusätzlich Selbstständig machen wollen. Auskünfte erteilen auch Berufsverbände u. Steuerberater.

„Kann ich auch in anderen EU-Ländern oder der Schweiz tätig werden?“

Sie können in Österreich als Heilpraktiker „ohne invasive Maßnahmen“ arbeiten (d.h. Sie dürfen keinerlei Nadeln verwenden; hier bleiben Ihnen die Homöopathie, Phytotherapie und alle manuellen Techniken, Massagen und das breite Feld der Osteopathie). Sie können in einigen Kantonen der Schweiz, zum Teil in Spanien, Großbritannien, Frankreich, Niederlande und Belgien arbeiten; detaillierte Auskünfte erhalten Sie bei den zuständigen Länderministerien. Hinsichtlich außereuropäischer Länder erkundigen Sie sich bitte bei dem zuständigen Konsulat.

„Wie lange dauert die Ausbildung ?“
Nach unserer nunmehr 10jährigen Ausbildungserfahrung für den Heilpraktikerberuf sind 24 Monate Unterrichtszeitraum für Teilnehmer aus medizinischen Bereichen bzw. Heilberufen genauso ausreichend und angemessen, wie für "fremdberufliche" Teilnehmer. Die großen Heilpraktikerverbände empfehlen 3 Ausbildungsjahre; doch 2 Jahre sind bei guter Lehr-und Lernstruktur realistisch.

Ziel unserer Ausbildung ist nicht nur die Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung, sondern auch die Hintergründe & Realität eines qualifizierten Praxisalltags mit einzubeziehen.
Die hierfür notwendigen und umfangreichen Grundlagen sind festgelegt, und basieren auf  Kenntnisse der „inneren Medizin“; weitere Details sind dem Lehrplan zu entnehmen.